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Verdammnis

Verdammnis
Regisseur(e) Daniel Alfredson

Unverb. Preisempf.: EUR 19,95
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Durchschnittliche Kundenbewertung:

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  • Verkaufsrang: #14 in DVD
  • Erscheinungsdatum: 2010-06-04
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Formate: PAL, Widescreen
  • Originalsprache: Deutsch, Schwedisch
  • Untertitel in: Deutsch
  • Länge: 124 Minuten

Beschreibung

VideoMarkt
Mikael Blomkvist recherchiert eine brisante Story um Zwangsprostitution, in die verdiente Würdenträger verwickelt scheinen. Derweilen betreibt Lisbeth Salander - ohne Mikaels Wissen - ihre eigenen Ermittlungen und stößt dabei auf Nils Bjurman, ihren ehemaligen Vormund und Vergewaltiger. Als dieser kurze Zeit später tot aufgefunden wird, fällt der Tatverdacht sofort auf die junge Frau - trägt die Mordwaffe doch ihre Fingerabdrücke. Eine mediale und polizeiliche Hetzjagd auf sie beginnt. Und nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.

VideoWoche
Adaption des zweiten Teils von Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie. Wieder geht es um Perversion, Scheinmoral, Hass, Gewalt und finstere Familiengeheimnisse, wieder glänzen Noomi Rapace und Michael Nyqvist als ungewöhnliche, unkorrumpierbare und furchtlose Ermittler. Regisseur Daniel Alfredson legt im Gegensatz zum Vorgängerfilm mehr Wert auf Action und liefert einen handwerklich perfekt umgesetzten Thriller.

Blickpunkt: Film Kurzinfo
Fulminante Fortsetzung der Bestselleradaption "Verblendung" bei der Action groß geschrieben wird und die famose Noomi Rapace als Punk-Ermittlerin brilliert.


Kundenrezensionen

Die grandiose Buchvorlage wird hier förmlich verheizt!3
Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) und die Redaktion seiner Zeitschrift "Millenium" erfährt durch einen jungen Journalisten von einer hochbrisanten Story, an die er zusammen mit seiner Freundin schon seit längerer Zeit arbeitet. Es geht um organisierten Frauenhandel und Prostitution in der auch hochrangige Persönlichkeiten und Polizisten verwickelt sind. Als die Millenium-Redaktion sich entschließt das Material in ihrer nächsten Ausgabe zu veröffentlichen, werden kurze Zeit später die beiden jungen Menschen von Blomkvist ermordet aufgefunden.
Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hingegen ist auf eigene Faust unterwegs und steckt bald sehr tief in Problemen, denn es dauert nicht lange und ihr perverser Vormund Nils Bjurman wird ebenfalls ermordet. Aber was viel Schlimmer ist, auf der Tatwaffe sind Lisbeths Fingerabdrücke. Die gleiche Tatwaffe mit der, der Journalist und seine Freundin ebenfalls ermordet wurden. Fortan wird von allen Seiten eine Hetzjagd auf Lisbeth gestartet. Sowohl die Medien, wie auch die Polizei und die kriminelle Organisation, die hinter dem Frauenhandel steckt, machen jagd auf die junge Frau. Nur Blomkvist glaubt an sie und sucht nach Beweisen für ihre Unschuld...

Die zweite Verfilmung zum zweiten Roman "Verdammnis" der Millenium-Trilogie, präsentiert sich als spannender, teils actionlastiger (mit leichten slasher-Elementen angehauchter) europäischer Thriller. Wieder sind Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander die zentralen Figuren der Handlung, auch wenn diesesmal der eindeutige Schwerpunkt der Handlung bei Lisbeth liegt.

War im ersten Film die Atmosphäre und die tollen schauspielerischen Darbietungen, die Pluspunkte, so haben die Macher im zweiten Teil auf mehr Tempo und Action in der Handlung gesetzt. Leider zündet diese dargestellte Kombination nicht so ganz. Wirkte im ersten Film die Story schon sehr gerafft, aber durch die konsequente Konzentration auf die Haupthandlung und Missachtung der Nebenschauplätze noch funktional. So haben die Macher hier von den rund 700 Seiten des Romans, fast schon die Hälfte außer Acht gelassen. Auf jedenfall ging es mir so. Die Story wirkt stellenweise sehr bruchstückhaft, und schon fast zu konsequent an der Haupthandlung angelehnt, dass keine wirkliche Atmosphäre sich entwickeln kann. Leider passt diese stillistisch komplett andere Inszenierung nicht zu den Eindrücken, die ich vom ersten Film übertragen hatte. Streckenweise wirken die Bilder und die Handlung wie an einen einfachen TV-Krimi angelehnt, aber an keine Produktion fürs Kino. Was mich am Ende auch nicht mehr großartig überraschte, als man im Abspann sah, dass das ZDF seine Finger mit im Spiel hatte.

Apropos Ende. Dieses gestaltet sich wirklich enttäuschend, Kenner des Romanfinales hatten sicherlich in Sachen Atmosphäre und Suspense eine andere Erwartung an den Film gehabt. Das Wesentliche wird zwar erzählt und dargestellt, aber irgendwie wirkt es doch zu lieblos zusammengeschustert und ZDF-Gerecht schon aufbereitet.

Aber es gibt natürlich auch Erfreuliches zu berichten. Die Darstellung von Lisbeth Salander ist weiterhin ein starker Pluspunkt des Films, wie schon im ersten Teil. Sie wirkt authentisch und genauso unnahbar wie schon in den Romanen und im ersten Film. Mikael Blomkvist hingegen bleibt weiter etwas unter seinen Möglichkeiten, auch fehlt ihm, wie in meiner ersten Rezension zu "Verblendung" schon geschrieben, etwas das makante an seinem Charakter. Micke Spreitz als Ronald Niedermann ist natürlich ein kleines Highlight des zweiten Films seine imposante Person, scheint mir direkt aus einem Hollywood-Blockbuster entsprungen zu sein. Auch Par Oscarsson als Holger Palmgren, Lisbeths ehemaliger Betreuer, ist eine gute Besetzung und Bereicherung des Films. Enttäuscht bin ich hingegen von Dragan Armanskij (Michalis Koutsogiannakis), ihm bleiben, obwohl eigentlich Lisbeths Verbündeter, nur Randmomente im Film. Schade, auch hier hätte man mehr herausholen können.

Wie schon im ersten Teil, wird auch in "Verdammnis" der Stil kleinerer Vor- und Rückblenden gewahrt, so dass sich der Zuschauer auf die Geschehenisse stellenweise einen besseren Reim machen kann.

Fazit:
Eine Entscheidung habe ich nach "Verdammnis" im Kinosessel getroffen: Den dritten Teil der Reihe werde ich mir gemütlich irgendwann einmal auf DVD ansehen. Die nahezu rundum gelungene Verfilmung von "Verblendung", wurde mit diesem Sequel schon fast torpediert. Die stimmige Atmosphäre wurde komplett zurückgefahren, die Handlung wirkt streckenweise zu sehr gerafft und obwohl man ihr sicherlich noch folgen kann, hätte man hier und da einfach mehr Liebe zum Detail und für die Situation erwarten dürfen. Nichtkenner des Romans werden den Film sicherlich als spannend empfinden. Auch kommt stellenweise dieses Kribbeln für Kenner des Romanes auf. Trotz alledem ist "Verdammnis" leider nur ein vorabendgerechter "TV-Krimi" geworden und damit in meinen Augen keine gerechte Würdigung des tollen Romans. Mal abwarten, ob es im dritten und letzten Teil der Reihe ("Vergebung") vielleicht doch noch eine Verbesserung gibt - hier reicht es auf jedenfall nur zu 3 mageren Sternen.

Millenium-Trilogie5
Wer die Bücher gelesen hat wird sehr enttäuscht sein.Sicher , ein Film kann die Details eines Buches nicht 100% wiedergeben ,aber in diesem Film haben wichtige Details gefehlt.Lisbeths Brust OP zur Steigerung Ihres Selbstwertgefühls,ihre Erlebnisse in der Karibik,ihre liebevolle Hilfe für Palmgren,(das ihr Menschen die sie mögen doch was bedeuten),die mißlungene Entführung von Lisbeth,das sie kurz vor den Morden an Dag und Mia in der Wohnung war und sich nach Alexander Zalatschenko erkundigt hat , sie ihn also kannte und und und ich glaube alles aufzuzählen sprengt hier den Rahmen. Ich werde mir den 3.Teil auf DVD holen im Kino möchte ich nicht so eine Enttäuschung erleben.

Kein würdiger Nachfolger2
Nachdem ich "Verblendung" gesehen hatte war ich so begeistert dass ich mir prompt alle Stieg Larsson Bücher gekauft und im Nu verschlungen hatte. Selbst bin ich ein absoluter Gegner von Vergleichen zwischen Romanvorlagen und Verfilmungen, aber was hier abgeliefert wurde, das entzieht sich absolut meinem Verständnis!
Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin "Verdammnis" im Kino verpasst zu haben!

Gestern Abend haben wir uns voller Vorfreude den Film ausgeliehen, die Enttäuschung war immens!!! Der Film ist derart bruchstückhaft und dem Zuschauer wird ein vollkommen lückenhaftes Bild geliefert dass es unmöglich ist das gesamte Ganze zu erfassen. Hier wurde eine grandiose und solch komplexe Story derart verhunzt, da verschlägt es einem schier die Sprache.
Ich betone, dass ich zuerst Verblendung gesehen und anschließend das Buch gelesen hatte. An dieser Verfilmung kann ich beim besten Willen wirklich nicht mäkeln. Noomi Rapace ist für Lisbeth die ideale Besetzung und sie verkörperte sie in meiner Vorstellung auch weiterhin beim Lesen der Bücher. Und nur ihr ist es zu verdanken, dass "Verdammnis" kein vollkommener Flop ist, obwohl sie hier für meinen Geschmack zu weit in den Hintergrund gestellt wurde.

Nach Ansehen stellen sich mir folgende gravierende Fragen:
1.: warum war hier eigentlich ein anderer Regisseur am Werke???
2.: warum wurden wichtige Abläufe vollkommen verändert?
3.: warum wurden diverse Charachtere verändert und entgegen der Romanvorlage gar fehlbesetzt?
4.: fragt sich der Nichleser denn nicht weshalb Lisbeth und Blomquist keinerlei Kontakt mehr haben????
5.: versteht der Nichtleser denn überhaupt diese bruchstückhaft dargestellte Geschichte??
6.: begreift der Nichtleser Blomquist's Hingabe Lisbeth zu helfen mit allen daraus für ihn resultierenden Konsequenzen?
7.: was ist mit Lisbeth's Zwillingschwester??
8.: Warum wurde Zala's Background nicht intensiver dargestellt?
9.: Warum werden Lisbeth's Hacker- und Kampf-Fähigkeiten kaum erwähnt, beschreiben sie doch wesentlich ihren komplexen Charachter????

All das ergibt für den Zuschauer doch nur ein großes Fragezeichen, vorallem für den Erstseher, der weder Buch noch den ersten Teil kennt. Der Charachter Lisbeth verblasst in dieser Folge total, was nicht an der schauspielerischen Leistung liegt. Blomquist kommt insgesamt eher wie ein Statist daher, was ebenfalls nicht an seiner schauspielerischen Leistung liegt, vielmehr am vorgegebenen Plott.
"Verblendung" wartete insgesamt mit 23 Minuten mehr Spielzeit auf und die fehlen hier merklich. Man kommt nicht umhin zu denken, dass da am Ende bös geschnippelt wurde um eine gängige Kino-Spieldauer hinzubekommen. Fatal für die Story.

Nein, rundum totale Enttäuschung!! Dieser Film ist kein rundes Ganzes, eher TV-Niveau für ARD und ZDF ... hoppla, ach ja genau die hatten ja auch wieder ihre plumpen, fetten Fingerchen mit im Spiel ... Das erklärt den Qualitätsverlust zumindest ein bischen. 2* von mir nur wegen Noomi Rapace.


Vergebung Sherlock Holmes Invictus - Unbezwungen Gebrauchte Bücher